Perlen


Unser persönlicher Perlen-Pflegetipp

Um ihre Schönheit und ihren sanften Schimmer lange zu bewahren, bevorzugen Perlen liebevolle Pflege und Behandlung: Perlen sind gerne "unter sich". Am Wohlsten fühlen sie sich in einem weichen Etui aus Leder oder Stoff, getrennt von anderem Schmuck. Perlen mögen kein Parfum und keine Kosmetika. Daher ist es ratsam, Ihren Perlenschmuck erst anzulegen, wenn Sie Ihr Make-up beendet haben. Zum Duschen und Sonnenbaden sollten Sie Ihre Perlen ebenfalls ablegen, da sie starke Sonneneinstrahlung, Sonnencreme und Chlor nicht vertragen. Perlen möchten es, wenn sie nach dem Tragen mit einem weichen Tuch sanft abgerieben werden. Sie werden es Ihnen mit lang anhaltendem Schimmer danken.

Einmal im Jahr sollte Ihre Perlenkette fachkundig überprüft werden und bei Bedarf  gründlich gereinigt, neu aufgezogen oder geknotet werden, so dass sie im gewohnten Glanz erstrahlt. Bringen Sie Ihre Perlen-Schätze bei uns vorbei. Unser fachkundiges Personal berät sie gerne!

Ihre Vielfalt

 

  Naturperlen

Der Begriff "Perle" ohne Zusatz bezeichnet ausschließlich Naturperlen. Die meisten heute weltweit verkauften sind jedoch Zuchtperlen. Um die Jahrhundertwende gelang es erstmals Perlen zu züchten.

Zuchtperlen (Kulturperlen)

Südsee Zuchtperlen - Die Königinnen der Perlen Südseeaustern produzieren im Vergleich zu Akoya-Austern sehr schnell Perlmutt. Die Zunahme entspricht ca. 6mm im Durchmesser nach zwei Jahren. Südsee-Zuchtperlen messen von 9 bis 17mm, in Ausnahmefällen bis 25mm. Große, einwandfreie, vollkommen runde Exemplare sind nach wie vor selten und dementsprechend hochpreisig. Südsee-Zuchtperlen gelten auf Grund ihrer Schönheit, Größe und Beschaffenheit als Königinnen des Meeres.

Weiße Südsee-Zuchtperlen werden seit den 50-iger Jahren hauptsächlich in den nördlichen Gewässern Australiens (weiß-silber-grau-grünlich), den Philippinen (von weiß bis creme-rosé, und gelb-gold-orange), Burmas und Indonesiens (creme-grün bis goldfarben) kultiviert.

Dunkle Südsee-Zuchtperlen oder Tahiti-Zuchtperlen
 stammen aus den Atollen und Lagunen des Südpazifiks. Das Farbenspektrum reicht von Hellgrau bis Schwarz. Obwohl diese Kulturperle nur ein Prozent der Weltproduktion ausmacht, hat sie Dank weltweiter Werbekampagnen einen hohen Bekanntheitsgrad und ist aus dem Repertoire der Juweliere nicht mehr wegzudenken.

Akoya Zuchtperlen - Die Klassiker. Die Akoyaauster lebt an den Küste Japans und in Teilen Chinas. Wegen der verhältnismäßig geringen Gröpe der Mutterauster erreichen die Akoya-Zuchtperlen nur einen Durchmesser von 2 bis 10mm. Akoya-Zuchtperlen werden heute größtenteils zu Chokern von fast größengleichen Perlenketten verarbeitet.

Süsswasser Zuchtperlen Sie sind weltweit in Buchten und Flüsse zu finden. In Japan, China und den USA können sie relativ leicht in Süßwassermuscheln gezüchtet werden. Ihre ungewöhnlichen Formen und Farben sowie ihr niedriger Preis haben sie in den vergangenen Jahren sehr populär gemacht.

Mabe-Zuchtperlen Sie sind halbrunde Zuchtperlen, die direkt an der Innenseite der Muschelschale anstatt im Muschelkörper wachsen. Sie werden vor allem bei Ohrringen und Ringen verwendet, wo ihre flache Rückseite nicht sichtbar ist. Es gibt sie in vielen Formen und Größen.

Keshi-Zuchtperlen sind äußerst seltene kleine Perlen, die spontan in Zuchtperlenaustern wachsen. Sie bestehen vorwiegend aus Perlmutt und werden wegen ihrem aussergewöhnlich intensiven Lüster und ihren unregelmäßigen natürlichen Formen von Liebhabern besonders geschätzt.

Ihre Kostbarkeit

Für den Wert und die Qualität einer Perle sind folgende Kriterien relevant.

Das Lüster ist das wichtigste Kriterium. Jener geheimnisvolle Schimmer einer Perle, der ihr Ausstrahlung und Leben verleiht. Lüster ist auch das wichtigste Merkmal für dauerhafte Qualität einer Zuchtperle.

Die Größe ist das zweite, wesentliche Kriterium. Der Wert einer Perle nimmt mit zunehmender Größe überproportional zu. Je grösser die Perle, desto häufiger kommen allerdings auch unregelmäßige Formen vor, weshalb eine grosse, perfekt runde Perle mit makelloser Oberfläche äußerst selten und kostbar.

Bei der Form wird die gleichmäßige runde Perle oder ein schön geformter Tropfen am höchsten bewertet. Auch barocke Formen und deren Individualität sind gefragt. Das gleiche gilt für die Beschaffenheit der Oberfläche. Makellosigkeit ist das Ideal, ds jedoch sehr selten erreicht wird. Kleine Unregelmäßigkeiten sind natürlich und können durchaus die Attraktivität und den Charme des Juwels unterstreichen.

Die Farbe einer Perle ist weniger Qualitätsmerkmal als vielmehr eine Frage des individuellen Geschmacks. Farben wie Weiss-Rosé, Silberweiss, Gold oder Schwarzgrün werden aufgrund ihrer Seltenheit oder Beliebtheit am höchsten bewertet.